OB Geisel und Stadtdirektor Hintzsche besuchen Telefon-Hotline

| Jugend Erstellt von Wotschke, Annemarie

Besuch der Corona-Hotline der Jugend- und Elternberatung des Jugendamtes: (v.l.) Regine Küster (Jugend- und Elternberatung), Jugendamtsleiter Johannes Horn, Stadtdirektor Burkhard Hintzsche und Oberbürgermeister Thomas Geisel

Besuch bei der Jugend- und Elternberatung des Jugendamtes: (v.l.) OB Thomas Geisel, Jugendamtsleiter Johannes Horn, Sebastian Dreja (Jugend- und Elternberatung) und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche

Oberbürgermeister Thomas Geisel und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche besuchten am Dienstag, 28. April, die Beratungs-Hotline für Erziehungsfragen, familiäre Konflikte und Umgangsprobleme

 

Das gemeinsame pädagogisch-psychologische Angebot von Jugendamt und den Düsseldorfer Beratungsstellen freier Träger wurde am 26. März eingerichtet. Die Hotline dient als Anlaufstelle für Familien, die in Zeiten von Corona vor besonderen Herausforderungen stehen. Das Besondere an dieser Hotline ist, dass mit dem Anruf direkt kompetente Hilfe geboten wird.

"Wir möchten, dass Eltern, Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Fachkräfte diese schwierige Zeit gut überstehen. In der Beratung arbeiten Psychologen, Sozialpädagogen und Fachkräfte der Sozialen Arbeit zusammen, um für alle Betroffenen die bestmöglichen Hilfen und Lösungen zu finden“, sagte der Oberbürgermeister.

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche ergänzte: "Wir möchten alles daran setzen, dass Familien, die sich aufgrund der Corona-Problematik mit ihrer häuslichen und familiären Situation überfordert sehen, kurzfristig Hilfe und Unterstützung erhalten. Mit der Corona-Hotline haben wir ein tolles, niedrigschwelliges Instrument geschaffen, das genau diesem Gedanken Rechnung trägt. Menschen, die ein offenes Ohr für ihre Probleme suchen, bekommen kurzfristig konkrete Anregungen, Tipps und Beratung zum Umgang mit den neuen Verhaltensregeln aber auch Tipps zur Gestaltung des veränderten Alltags."

Während das öffentliche Leben in Zeiten von Corona mehr und mehr zum Erliegen kommt, machen familiäre Belastungen keine Pause. Im Gegenteil: geschlossene Kinderbetreuung, Schulen und Freizeitangebote, weitreichende Kontaktsperren zu Personen außerhalb der Familie, das Arbeiten im Homeoffice oder eine plötzliche Quarantänemaßnahme stellen viele Familien auf eine zusätzliche Belastungsprobe. Ängste und Sorgen um die Zukunft auf Seiten der Eltern treffen auf Langeweile und eingeschränkte Möglichkeiten der Freizeitgestaltung auf Seiten der Kinder und  Jugendlichen.

Hier setzt die Beratung des multiprofessionellen Fachkräfte-Teams an, um gemeinsam mit den Hilfesuchenden Problemlösungen zu erarbeiten. Zurzeit ist sichergestellt, dass jeder Anrufende sofort auch beraten werden kann. Dabei sind die Themen vielfältig. Es geht unter anderem um Fragen der Erziehung, um familiäres Zusammenleben, um Ängste, Sorgen und die Bewältigung von Konflikten oder um den Umgang mit Agressionen. An der städtischen Beratungs-Hotline beim Jugendamt sind neben dem Zentrum für Schulpsychologie auch folgende Freie Träger und Vereine beteiligt: AWO, Caritas, SKFM, Pro Mädchen, Diakonie, KIND VAMV, Frauenberatungsstelle, Katholische Ehe-, Familien- und Lebensberatung sowie der Deutsche Kinderschutzbund Düsseldorf.

Die Hotline ist erreichbar montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 0211 – 8995334. Die Beratung erfolgt freiwillig, streng vertraulich und kostenfrei.

Ein Video zu diesem Thema ist abrufbar auf You Tube unter youtu.be/Pg8mZ4wKc2w

 

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